Rise for Climate-Welt-Aktionstag

am 8.September ab 13.00 Uhr auf dem Kerstenplatz in Wuppertal (und weltweit)
Vorbereitungstreffen: 4.9.18, 16.30 Uhr im Cafe Ada

Mehr dazu auf Twitter: #RiseForClimate
Mehr dazu im Web: https://de.riseforclimate.org/

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Brand I

Freitag, 31. August 2018 um 19:00 – 21:00 Uhr
Kulturschmiede e.V. An der Hütte 3 in 42349 Wuppertal
Webseite:www.kulturschmiede-ev.de

Die Künstlerin Susanne Fasbender bereiste das Rheinische Braunkohlenrevier und schuf ein mehrteiliges umfassendes Filmwerk, in dem sie die Zusammenhänge zwischen Rohstoffabbau, Landnahme, Wirtschaftswachstum und Klimakrise auf beeindruckende Weise analytisch zu fassen weiss. „Ein Film, der mit analytischen Mitteln den „Kern der ökologischen Krise“ namhaft macht, mit klug eingesetzten filmischen Mitteln die naturalen, sozialen und emotionalen Wirkungen dieser menschengemachten Katastrophe aufspürt und schließlich mit künstlerischen Mitteln das Ausmaß des unwiederbringlich Verlorenen vergegenwärtigt.“ Dr. Frauke Tomczak

„Die Trilogie BRAND ist ein wertvoller, umfassender Beitrag zur Umweltkrise. Soziale und ökologische Probleme produktiv zu verarbeiten und ihrem Verständnis durch systematische Strukturierung gerecht zu werden, um Wissensgrundlagen für mehr demokratische Partizipation zu vermitteln, dabei aber nicht auf ihre künstlerische Herkunft zu verzichten, bedarf einer Muße und einer Zeit, die sich die Autorin und Regisseurin dieses Filmwerks genommen hat.“Prof. Dr. Sabine Rollberg, ehem. Chefredakteurin ARTE

„Haben sie aufgehört nach Öl zu suchen? Nein. Haben sie aufgehört Rohstoffe in unberührten Naturgebieten zu fördern? Nein. Haben sie aufgehört Schieferöl zu gewinnen? Nein. Haben sie Fracking gestoppt? Nein. Sollten wir also irgendwas von der COP in Paris erwarten, das die Situation verändern wird? Nein. Weil niemand bereit ist sich mit der fossilen Energiewirtschaft anzulegen. Nein – weil, um wirklich ernsthaft etwas zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu bewirken ist es absolut essenziell, die Gesellschaft und die gesamte Wirtschaft neu zu strukturieren. Also entweder machen wir das Problem lächerlich und ignorieren es, oder wir nehmen es wirklich ernst.“ Zitat Prof. Dr. Clive L. Spash in BRAND I. Er ist Herausgeber des internationalen Wissenschaftsjournals Environmental Values und des 2017 erschienenen Routledge Handbook of Ecological Economics, Nature and Society. Er lehrt Public Policy and Governance an der WU in Wien.

Susanne Fasbender wird anwesend sein und gern mit uns ins Gespräch kommen.

AnsprechpartnerIn: Oliver Wagner, Christine Nordmann
www.kulturschmiede-ev.de
www.brandfilme.org

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#Seebrücke Wuppertal

Wir alle sind die Seebrücke! Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

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Wandelkino

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Europas dreckige Ernte

Tomaten, Gurken, Orangen – die Supermarktregale sind voll mit günstigem, frischem Obst und Gemüse. Spanien exportiert die meiste Ware nach Deutschland. Auch Italien ist ein wichtiger Lieferant von Obst und Gemüse. Wie schaffen es die beiden Länder, so viel und so günstig zu produzieren?

Vanessa Lünenschloß und Jan Zimmermann begeben sich auf Spurensuche und verfolgen den Weg der Produkte von den Plantagen über die Zwischenhändler bis in unsere Supermärkte. Dabei stoßen Sie aus skandalöse Zustände: Brutales Preisdumping deutscher Supermarktketten, Selbstmorde südeuropäischer Landwirte die dem Druck nicht mehr standhalten, sklavenähnliche Ausbeutung afrikanischer Flüchtlinge, mafiöse Strukturen …  und all das subventioniert mit europäischen Steuergeldern.

Kurz und gut: Unbedingt Ansehen!

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„Sharing and the City“

8. Akademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung
01.-05. Oktober 2018 in Wuppertal

Die Themen Teilen und Teilhabe haben im Zuge der Digitalisierung eine Renaissance erfahren: im Rahmen der sogenannten „Sharing Economy“ wurden in den letzten Jahren grundlegend neue Geschäftsmodelle, Konsum- und Angebotsmuster umgesetzt, aber auch im Rahmen der informellen Ökonomie immer wieder neue Ideen und Konzepte getestet. Wie viele Beispiele zeigen, sind es dabei insbesondere die Sharing-Angebote auf lokaler Ebene, die Potenziale für positive soziale und ökologische Wirkungen bergen. Wie kann Stadtentwicklung also im Rahmen der Sharing-Debatte aussehen? Was sind hier die Potenziale und welche Lösungen liegen eventuell genau an der Schnittstelle zwischen Sharing und Stadtentwicklung?
Um sich diesen Fragestellungen zu nähern, wird die Herbstakademie in einer Mischung aus spannenden ReferentInnen, unter anderem Prof. Dr. Uwe Schneidewind und Michael Kuhndt, und praktischen Sharing-Aktivitäten und Partnern durchgeführt. Die Teilnehmenden werden basierend auf der Design Thinking Methode Lösungsansätze für reale Problemstellungen im Kontext von Sharing und nachhaltiger Stadtgestaltung erarbeiten.

Die interdisziplinäre Akademie ist offen für Studierende, AbsolventInnen, DoktorandInnen, Postdocs und PraktikerInnen aller Fachrichtungen.

Bewerbungen bitte bis zum 31. Juli 2018 an urbanup@uni-wuppertal.de.

Weitere Informationen finden Sie unter www.voew.de/herbstakademie.html.

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Marmeladenzeit: Leckere Alternativen zu Gelatine

Pektin ist ein pflanzliches Geliermittel, das durch Erhitzen bindet. Alle Früchte enthalten es, allerdings meist zu wenig davon, um Konfitüre oder Gelee zu festigen. Äpfel und Quitten haben einen hohen Gehalt, Erdbeeren einen eher geringen. Die Zugabe von rund 15 bis 20 Gramm Pektin genügt, um ein Kilogramm Früchte gelieren zu lassen. Fest wird der Aufstrich erst beim Abkühlen.

Agar Agar muss heiß verarbeitet werden und für einige Minuten köcheln. Der aus Algen gewonnene Stoff ist nach dem Kochen geschmacksneutral. Für die Dosierung die Anweisungen auf der Packung beachten, denn sie ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Um sicherzugehen, dass Konfitüre und Gelee fest werden, sollte man eine Gelierprobe machen, denn auch Agar Agar entfaltet seine Wirkung erst beim Abkühlen.

Stärke, meist aus Kartoffeln oder Mais gewonnen, kann Konfitüre ebenfalls andicken. Stärke muss erst in einer kalten Flüssigkeit aufgelöst werden und dann mit dem Obst aufkochen. Schon bei geringeren Temperaturen von etwa 65 Grad Celsius wirkt die Stärke aus der Pfeilwurzel. Da die Produkte klar bleiben, eignet sie sich zur Herstellung von Gelees.

Für kalt angerührte Konfitüre kann man auch Johannisbrotkernmehl verwenden. Das Pulver aus den Samen des Johannisbrotbaums benötigt einige Minuten zum Quellen.

Fertigprodukte zur Herstellung kalt gerührter Fruchtaufstriche enthalten häufig Carrageen als Verdickungsmittel. Der Stoff wird aus Algen gewonnen und ist unter der Bezeichnung E 407 als Zusatzstoff zugelassen. Kalt gerührte Fruchtaufstriche sind allerdings stets nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar.

Julia Icking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:
http://www.bzfe.de/inhalt/haltbarmachen-483.html
http://www.bzfe.de/inhalt/pflanzliche-alternative-zu-gelatine-32186.html

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