Neger heißen heute Arbeitsnomaden

    

Der Philosoph und Historiker Achille Mbembe ist ein weltweit gefragter Vordenker des Postkolonialismus. Sein neues Buch „Kritik der schwarzen Vernunft“ legt die Entstehung des rassistischen Denkens im Kapitalismus frei und öffnet den Blick für das heutige Afrika.

Der globale Kapitalismus hat seit seiner Entstehung immer schon nicht nur Waren, sondern auch „Rassen“ und „Spezies“ produziert. Ihm liegt ein rassistisches Denken, eine „schwarze Vernunft“ zugrunde, wie der große afrikanische Philosoph und Vordenker des Postkolonialismus Achille Mbembe in seinem brillanten und mitreißenden Buch zeigt. Der sich unaufhaltsam ausbreitende Kapitalismus neoliberaler Spielart überträgt die Figur des „Negers“ nun auf die gesamte „subalterne Menschheit“. In diesem Prozess des „Schwarzwerdens der Welt“, so die radikale Kritik Mbembes, bilden auch Europa und seine Bürger mittlerweile nur noch eine weitere Provinz im weltumspannenden Imperium dieses Kapitalismus.

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