Das Ende von „schneller, höher, weiter“

Weltweit wächst eine junge Generation heran, die weitgehend kosmopolitisch denkt und fühlt: Die jungen Globalen. Sie stehen für einen grundlegenden Wertewandel, der vielschichtig und vielseitig ist. Ein gekürzter Artikel der Studie „Die Neue Achtsamkeit“ von Lena Papasabbas über die „Generation Global“ beim Zukunftsinstitut ist sehr lesenswert! Auszug:

„Die jungen Globalen sind aufgeklärt über Massentierhaltung, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und Lebensmittelverschwendung. Dieses neue Bewusstsein schwingt bei ihren Kauf- und Konsumentscheidungen mit. Für sie ist es genauso verpönt, bei Primark einzukaufen wie bei McDonald’s zu essen oder Pelz zu tragen. …

Die Vertreter der Generation Global haben im Gegensatz zu ihren Eltern längst begriffen, dass die Lösungen für globale Fragen transnational sein müssen. Sie wissen, dass ihre Chance, die Welt zu verändern, innerhalb der nationalen Bezugsrahmen mit der nationalstaatlichen Weltsicht der Alten gering ist. Sie wissen auch, dass sie als Weltbürger zu einer gefragten Ressource werden. Sie finden Seelenverwandte und geistige Heimat auch auf anderen Kontinenten. Die Generation Global hat sich von der Geografie emanzipiert. Ihr Resonanzraum ist die Welt.“

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