99,6% der Urinproben weisen Glyphosat auf!

Im Rahmen der »Urinale« haben insgesamt 2011 Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland im Zeitraum von Oktober 2015 bis Januar 2016 von dem unabhängigen und akkreditierten Labor »Biocheck« in Leipzig ihren Urin zum Kostendeckungsbeitrag von 53,55 Euro pro Test untersuchen lassen. Diese privat finanzierte Feldstudie ist damit weltweit die größte Datensammlung zur Glyphosatbelastung der Bevölkerung. 2009 Proben waren auswertbar. Der erschreckende Befund: In 2001 Proben war Glyphosat nachweisbar, das sind 99,6 Prozent. Lediglich 8 Proben, also 0,4 Prozent, lagen unter der Nachweisgrenze des angewendeten Testverfahrens. Lesen Sie hier die statistische Auswertung:

http://www.urinale.org/wp-content/uploads/2016/03/PK-Text-Handout.pdf

http://www.urinale.org/wp-content/uploads/2016/03/PK-Daten-Handout.pdf

Wie Glyphosat überhaupt in den menschlichen Körper gelangt und was eine dauerhafte Belastung dort bewirkt, ist bislang nicht erforscht. Nehmen wir es vor allem über die Nahrung oder über die Atemluft zu uns? Bisher gibt es dazu keine relevanten Studien am Menschen. Was bedeutet es, dass der Wirkstoff lebensfördernde Darmbakterien abtötet und dem Körper ständig Spurenelemente entzieht?

Im März sollte das Mittel in der EU für weitere 15 Jahre bei erheblich gelockerten Anwendungsbestimmungen zugelassen werden. Es ist ein essenzieller Bestandteil des Gentechnik-Baukastensystems des Saatgutproduzenten Monsanto, der entsprechend glyphosatresistente Pflanzen herstellt. Doch die EU-Entscheidung über die Zulassung von Glyphosat wurde erneut vertagt. Lesen Sie hier zu den aktuellen Entwicklungen:

http://ackergifte-nein-danke.de/news/228-neuzulassung-von-glyphosat-vorerst-abgewehrt.html

Die Behörden lehnen es weiterhin ab, großflächige Untersuchungen zur Glyphosatbelastung der Bevölkerung in Europa zu finanzieren. Deshalb bleiben wir Bürgerinnen und Bürger gefordert. Die Kampagne »Ackergifte? Nein danke!« möchte weitere Studien in Auftrag geben. Sie sollen Licht ins Dunkel der bislang nicht nachvollziehbaren Wege bringen, wie Glyphosat in unsere Körper eindringt und welche gesundheitlichen Folgen dies hat. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Helfen Sie mit, eine Folgestudie auf den Weg zu bringen – spenden Sie!

http://ackergifte-nein-danke.de/page/11-spenden.html

130.000 Euro sind bereits im Rahmen der »Urinale 2015« von allen Beteiligten durch Spenden und Kostenbeiträge ans Labor aufgebracht worden. Ein ebensolcher Betrag ist für den nächsten Schritt erforderlich. Wir freuen uns über jede Spende, die es ermöglicht, weiterhin aufzuklären und politischen Druck zu erzeugen.

Kampagnenbüro: Bürgerinitiative Landwende
Am See 1 • 17440 Klein Jasedow
Silke Hoffmann
Tel: 038374-75235 • Fax: 038374-75223

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