Seesterne

Eines Tages tobte ein Sturm. Das Meer war aufgewühlt und riesige Wellen brachen sich mit ohrenbetäubendem Getöse am Strand. Schließlich ließ das Unwetter wieder nach und der Himmel klarte sich auf.

Am Strand lagen zahllose Seesterne, die auf den Sand geworfen worden waren. Ein Junge lief am Strand entlang. Behutsam nahm er Seestern für Seestern in die Hand und warf jeden Einzelnen zurück ins Meer.

Da kam ein älterer Mann vorbei. Er sagte zu dem Jungen: “Was machst du denn da? Das hat doch keinen Sinn! Siehst du denn nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du tust, ändert nicht das Geringste!”

Der Junge schaute den Mann ganz ruhig an.
Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn vorsichtig vom Boden auf und warf ihn ins Meer.  Dann sagte er: “Für ihn macht es Sinn! Für ihn wird sich alles ändern!”

Anonymus

 

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