Wo geistert Ihr Geld eigentlich rum?

„Gespenster des Kapitals“
Premiere am 25. Oktober 2014 in den Kammerspielen Bochum

Unter dem Titel „Gespenster des Kapitals“ bearbeitet Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer Honoré de Balzacs zwischen 1838 und 1840 entstandenes Stück „Le Faiseur“ für die Kammerspiele und konfrontiert es mit der Gegenwart heutiger Finanzmarkt-Akrobatik. Die Hauptfigur Mercadet (Jürgen Hartmann) ist ein Macher, ein Spekulant und Finanzjongleur. Ihn interessiert nur das ganz große Geschäft – auch wenn er selbst längst kein Kapital mehr besitzt. Er leiht sich, was er kriegen kann, verspricht astronomische Gewinne und macht kurzerhand seine Tochter selbst zum Spekulationsobjekt. Balzac zeigt, dass die Höhe der Schulden für den wahren Spekulanten nur die Rampe ist für eine umso rasantere Beschleunigung der Kapitalfahrt. Die Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer stellt die Frage, wieso wir eigentlich alle nichts von dem verstehen, was unser Leben so fundamental bestimmt. Oder anders gefragt: „Wo geistert Ihr Geld eigentlich rum und zu welchen Bedingungen lassen Sie es arbeiten?“

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