Energiewende – Energiearmut? Die Zukunft der Energiesparte der Stadtwerke.

Vielfach klingen die Schlagzeilen der Artikel über die WSW Energie & Wasser AG wie Hiobsbotschaften: Tausenden von Kunden wird jährlich auf Grund von Zahlungsrückständen der Stromanschluss abgestellt. Der Fernwärmeabsatz auf der Talachse geht zurück. Das Kohlekraftwerk Wilhelmshaven wird immer teurer aber nicht fertig. Die Kraftwerke Elberfeld und Barmen können nicht mehr profitabel betrieben werden. Die Überschüsse im Energiebereich gehen deutlich zurück, so dass Energiepreiserhöhungen und weitere Buslinienkürzungen drohen. Es ist also wichtig, die Weichen für die weitere Entwicklung der Stadtwerke richtig zu stellen.

Das Bündnis Unsere Stadtwerke http://www.unsere-wsw.de lädt alle Wuppertaler und Wuppertalerinnen deshalb herzlich dazu ein, die Stadtratsfraktionen am 29. April um 19:00 Uhr in der Färberei, Stennert 8 in Oberbarmen, zu ihrer energiepolitischen Linie zu befragen.

Energiewende – Energiearmut? Die Zukunft der Energiesparte der Stadtwerke. Fragen an die Parteien vor der Kommunalwahl

Folgende Kommunalpolitiker werden Ihnen Rede und Antwort stehen:

  •     Stv. Gerd-Peter Zielezinski, Die Linke
  •     Stv. Klaus Lüdemann, Bündnis 90/Die Grünen
  •     Hartmut Stiller, FDP (Aufsichtsrat WSW Energie + Wasser AG)
  •     Stv. Oliver Wagner, SPD
  •     Beate Petersen, Stadtratskandidatin der WfW
  •     N.N., CDU

Die Moderation liegt in den Händen von Dr. Brigitte Biermann, Geschäftsführerin der triple innova GmbH, Wuppertal.

Bereits am 08.04. hat das Bündnis Unsere Stadtwerke in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Verkehr der Bergischen Universität Wuppertal eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs durchgeführt. Nur 2 von 6 Fraktionen ließen erkennen, dass sie sich bereits mit der unabweisbaren Notwendigkeit eines alternativen Finanzierungsmodells für den Wuppertaler Nahverkehr auseinandergesetzt hatten. Alle anderen gingen anscheinend davon aus, dass es den WSW auch zukünftig irgendwie gelingen werde, von den Energiekunden jährlich einen 50 Millionen Euro Überschuss zur Finanzierung des Nahverkehrs zu erwirtschaften. Den Nachbericht zur Veranstaltung finden Sie hier http://zumlink.de/9h0s.

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